Die Zauberflöte – die Freimaureroper - Gemeinhin wird die “Zauberflöte” als eine Verherrlichung der Ideale des Freimaurerbundes angesehen. So ist in ihr eine Fülle von freimaurerischem Gedankengut enthalten.
Ein Mann, der entscheidend an der Gestaltung der Oper mitgewirkt hat, ja, der eigentlich der Urheber am Entstehen der Zauberflöte war, ist der Schauspieler und Theaterdirektor Emanuel Schikaneder. Auch er war Freimaurer. So ist also die
Zauberflöte durch zwei Brüder entstanden. Schikaneder wurde 1751 geboren, er starb im Jahre 1812. Mozarts Geburtstag war der 27.1.1756, sein Sterbetag der 5.12.1791. Im März 1791 begann Mozart mit der Arbeit an der Musik der Zauberflöte. Sie wurde uraufgeführt am 30. September 1791 in Wien in Schikaneders Theater auf der Wieden. Entstehung und Uraufführung liegen also in Mozarts Sterbejahr. Es war seine letzte Oper, die er vollendet hat. Sein bekanntes Requiem wurde von ihm nicht vollendet. Er starb darüber hinweg. Die Handlung der Zauberflöte spielt in ägyptischer Umwelt, was dadurch mitbedingt ist, daß der Orient im allgemeinen und Ägypten im besonderen seit der Mitte des 18. Jahrhunderts große Mode war. In der Zauberflöte werden Pyramiden und Palmen, ein Weisheitstempel der großen Göttin und ägyptische Türen genannt. Die Namen haben dagegen italienischen Klang und stammen aus einer noch nicht aufgefundenen italienischen Quelle. Die Zauberflöte wurde, wie Mozarts Oper “Die Entführung aus dem Serail”, in der Sprache des Volkes geschrieben. Sein Eintritt in den Bund der Freimaurerbedeutete für Mozart eine Wendung in seiner Produktion. Er war zu alledem ein guter, aber freimütiger Katholik. Deshalb beinhaltete ihm die Maurerische Lehre der Humanität keinen Widerspruch zum Katholizismus, sondern eine Erweiterung des Anwendungsgebietes des christlichen Ethos vom engen Kreis der Gläubigen auf die ganze Menschheit. Nur so ist es auch zu erklären, daß mit dem März 1785 seine Tätigkeit als Kirchenmusiker für lange Zeit beendet ist und an der Stelle der religiösen Kompositionen Maurermusiken treten. Daß es Mozart gelang, auf eine lebendige und schöpferisch fruchtbare Weise das christliche und freimaurerische Geistesgut in sich zu vereinen, daß er das Divine und das Humane zu einer neuen Gestalt weltdurchdringenden Glaubens zu verschmelzen vermochte, war freilich in seiner Zeit nichts Ungewöhnliches. Schon die Entstehung der Freimaurerei in Österreich weist auf solche Möglichkeit und Zielsetzung hin; denn diese wurde auf Wunsch des Erzbischofs von Breslau, Graf Schaffgotsch, in Wien, eingeführt. An spezifisch freimaurerischen Kompositionen seien hier noch angeführt: Maurerische Trauermusik, Freimaurer-Kantate mit unserem Lied “Brüder reicht
die Hand zum Bunde”, ferner das Lied “Gesellenreise” und die Kantate ”Maurerfreude”.In der Oper verkörpert der Bund der Eingeweihten die Ziele der Freimaurerei: Humanität, sittliche Läuterung des Menschen, Wohltätigkeit. Der Kult der Götter “Isis und Osiris”, wie wir ihn auf der Bühne sehen, entspricht im Prinzip den Ritualen der Freimaurer, sein Inhalt aber ist der Dienst an der Erziehung des Menschgeschlechts, ohne Unterschied des Standes oder der Hautfarbe, seine Heranbildung zu den höchsten Tugenden, zu…….

………. Weisheit, Schönheit und Stärke.

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